Was ist eigentlich APM?

Wie alles begann…

„Jede Krankheit, oder Beschwerde, ist eine Energieflussstörung.“ – Davon war Willy Penzel (1918 – 1985) überzeugt. Als Begründer der Akupunkt-Massage nach Penzel, verband er schon Anfang der 70er Jahre die physikalische Therapie mit der chinesischen Medizin. Vor allen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird diese sanfte, ganzheitliche und unblutige Therapie praktiziert. Die APM-Therapie-Welle schwappte mit der Zeit weltweit in 22 weitere Länder.

Was wird bei der APM gemacht?

Die Grundbehandlung besteht immer aus einer Spannungs-Ausgleichs-Massage. Hierbei streicht der Therapeut mit einem Massagestäbchen über die Meridiane. Der Energiefluss wird so deutlich verbessert. Die APM ist eine ganzheitliche Therapie. Aus dem Grund wird auch immer am ganzen Körper behandelt.

Um dies zu verdeutlichen, hier ein Beispiel:

Auf der Akupunktur-Puppe ist schematisch der Blasenmeridian dargestellt. Wenn die Energie nicht fließt, kann also auch ein Kopfschmerz mit Waden- oder Rückenbeschwerden zusammenhängen. Auch die Blase als Organ kann Kopf- oder Rückenschmerzen verursachen.

Durch die Spannungs-Ausgleichs-Massage (SAM) entsteht ein Ebbe-Flut-Effekt. Dieser aktiviert die Selbstheilungskräfte im Körper. Falls das nicht ausreicht, kann der Therapeut noch Akupunkturpunkte drücken, um die Energie zu verteilen.

Wir wirkt die APM?

Wenn jede Krankheit eine Energieflussstörung ist, muss man die Störung beseitigen. Wenn ein Kanal verstopft, gibt es an einer Seite zu viel Energie. Auf der anderen Seite ist zu wenig. Die SAM und der Ebbe-Flut-Effekt können dafür sorgen, dass die Verstopfung gelöst wird. Die Energie kann wieder fließen. Die Beschwerden verringern sich oder verschwinden. Das klingt jetzt sehr einfach. Aber im Grunde ist es genau das. APM ist keineswegs ein Allheilmittel. Aber manchmal hilft vielleicht der Blick über den Tellerrand. Hin zu den alternativen Heilmethoden. Probieren Sie es einfach mal aus.

Was kann die APM?

Umfragen unter Patienten haben immer wieder bestätigt, dass folgende Beschwerdebilder gut auf die APM ansprechen:

  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Gelenkerkrankungen
  • rheumatische Erscheinungsformen
  • Migräne
  • Neuralgien
  • Durchblutungsstörungen

Als Nebenergebnis der Hauptbehandlung berichten Patienten oft, dass sich:

  • der Kreislauf stabilisiert
  • Störungen im Verdauungstrakt merklich verbessern
  • Störungen im Urogenitaltrakt merklich verbessern
  • Schlafprobleme abmildern
  • vegetative Störungen und sogar depressive Erscheinungen mildern oder beseitigt werden.

Noch Fragen?

Wünschen Sie einen Behandlungstermin oder haben Sie noch Fragen?

Kontaktieren Sie mich gerne unter : info@gesundheitspraxis-kellers.de oder rufen Sie an unter 02572/209305 oder 0176/94922887

Neue Qigong-Kurse ab September

Was ist überhaupt Qigong?

Denken Sie an chinesische Parks. Morgens. Ältere Menschen machen komische langsame Bewegungen. Dann haben Sie ungefähr ein Bild. Mit über 8000 verschiedenen Stilen ist Qigong ein so umfassendes System, dass es mehrere Bibliotheken füllen würde. Übersetzt heißt Qigong nichts anderes als die Arbeit mit der eigenen Energie. Der Körper wird durch Dehnübungen, die dem Yoga ähneln, geschmeidig gemacht. Zu dem kommen Atemübungen und Entspannungstechniken. Wie auch die Akupunktur versucht Qigong, die Energie zum Fließen zu bringen. Verspannte Muskulatur wird nicht gut durchblutet und somit auch nicht gut mit Nähstoffen versorgt.

Yin und Yang – An- und Entspannung

Nach dem Prinzip von Yin und Yang ist es für uns wichtig zu wissen, was Entspannung ist, wenn wir mehr Kraft im Leben erzeugen wollen. Wenn wir das Eine nicht kennen, wie sollen wir dann wissen wie das Andere entsteht. Wie Licht nicht ohne Schatten existiert, so kann auch ein Muskel nicht optimal arbeiten, wenn er nur 100 % kennt. Es ist wichtig, Muskeln beizubringen, auch mal aktiv zu entspannen.

Dem Alltag entfliehen und den Moment wahrnehmen

Vielleicht sehnen wir uns gerade, mitten im Alltag steckend, nach Ruhe und Ausgeglichenheit. Oder wir haben mit besonderen Grenzerfahrungen und Herausforderungen zu tun, die uns Kraft abziehen und uns auslaugen. Qigong kann uns auf zweierlei Art unterstützen: Durch einen (verbesserten) Zugang zu unseren inneren Stärken und (mehr) Bewusstsein dafür, was unser Körper kann und schafft. Wenn wir uns selbst besser wahrnehmen, steigt somit auch unser Selbstbewusstsein.

Nicht anhaften sondern loslassen im Kopf

Nicht nur Muskeln können wir entspannen sondern auch den Geist. Um gelassener zu werden, beginnt alles zwischen den Ohren. Häufig hören wir, dass Dinge immer so waren und deswegen auch nicht verändert werden. Das nenne ich „Anhaften an Altem“.

Dinge sollten nicht unverändert bleiben, weil es schon immer so war, sondern weil sie gut sind und funktionieren. Das erfordert allerdings permanente Reflektion – nachdenken, ob es vielleicht auch besser, einfacher, mit mehr Leichtigkeit geht. Sowas ist im Alltag mit dem ganzen Stress um uns herum fast unmöglich. Umso wichtiger ist es, öfter mal inne zu halten, Altes vorbei ziehen zu lassen, durchzuatmen, um neu zu sortieren. Von anderen Blickwinkeln ergeben sich manchmal ungeahnte Ideen und Möglichkeiten.

Was kommt auf euch zu?

In den neuen Kursen unterrichte ich Übungen aus dem Daoyingong – eine Art daoistischem Yoga. Hier liegt der Fokus auf der Natürlichkeit und Entspannung der Bewegung. Zudem kommen Übung aus dem Changsigong – dem daoistischem Spiralkrafttraining hinzu. Diese Übungen sind eine Kombination aus Kräftigungs- und Dehnübung der Faszien. Zusätzlich werde ich einblicke in Wasser- und Drachen-Übungen geben. Was das genau ist erfahrt ihr in den Kursen… Alle Übungssysteme kommen aus dem Longmenpai – der daoistischen Drachentorschule.

Wann? Wo? Und Wieviel?

Ab dem 10. und 11. September beginnen wieder neue Qigong-Kurse in der Lounge der Yogavilla Emsdetten, Karlstr. 17, und in der Kreativschule Da Capo, Habichtshöhe 56, Emsdetten. Wir trainieren immer dienstags von 9 – 10 Uhr und mittwochs von 17 – 18 Uhr in der Lounge und Dienstag abends von 19:15 – 20:15 in der Kreativschule. Die Kurse beinhalten zehn Termine und kosten 100 Euro. Für Schichtarbeiter ist es interessant zu wissen, dass jeder die Möglichkeit hat, innerhalb der Dienstags- und Mittwochskurs zu wechseln. Bei diesem Angebot handelt es sich um einen Präventionskurs nach §20 SGB und kann somit von den Krankenkassen erstattet werden.

Wenn Sie Interesse oder Rückfragen haben, melden Sie sich unter:

Sebastian Kellers

Vom Qi, Drücken und Piksen

Alternative Medizin kann ergänzen

Alternative Behandlungmethoden sind schwer im Kommen. Bei der herkömmlichen westlichen Medizin wird der Körper leider nicht als Ganzheit gesehen wird. Das verstehen immer mehr Menschen. Damit möchte ich keineswegs sagen, dass Alternativen die westliche Medizin ersetzen sollen oder können. Allerdings können sie sehr wohl ergänzen und komplettieren. Wenn Sie bei manchen Problemen nicht weiter kommen, brauchen Sie andere Sichtweisen. Aus diesem Grund gehen viele Menschen mittlerweile immer häufiger zum Heilpraktiker. Somit kommen auch mehr Menschen zu mir und wollen erfahren, wie ihnen meine Methoden helfen können.

Was ist dieses Qi eigentlich?

Die meisten Menschen verdrehen die Augen, wenn Sie von allumfassender Lebensenergie hören. Das klingt vielleicht bei dem Einen oder Anderen zu esoterisch. Dann versuche ich mal eine Erklärung, die sich etwas bodenständiger anhört. Qi wird im Chinesischen nicht nur mit Energie sondern auch mit Einatmung, Luft oder Sauerstoff übersetzt. Dies ist natürlich nur eine sehr einfache Erklärung, aber im Grunde geht es darum, dass im Körper erstmal alles zum Fließen gebracht wird. Jede unserer Zellen wird so optimal mit Sauerstoff versorgt. Und Stoffwechsel-Endprodukte können vom Blut abtransportiert werden.

Und wie wirkt Qi?

Wenn Ihr Gewebe nicht richtig durchblutet wird, gibt es Probleme. Vielleicht merken Sie nicht sofort etwas, aber nach und nach lässt vielleicht die Geschmeidigkeit nach. Es zeigen sich häufiger Verspannungen oder die Bewegungen werden irgendwie schwerer. Soweit klingt doch alles logisch, oder? Dass das Blut Sauerstoff transportiert, ist Ihnen sicherlich auch klar. Für die chinesische Medizin ist jede Erkrankung oder Beschwerde eine Energieflussstörung. Kommt der Sauerstoff nicht an die Zellen, können diese nicht so viel leisten und werden krank oder sterben ab. Wird der Energiefluss also verbessert, entsteht eine Besserung oder Linderung der Probleme. So weit in Kürze. Das Thema ist natürlich noch viel tiefgreifender!

Was wird da jetzt gedrückt oder gepikst?

Über den ganzen Körper sind sogenannte Meridiane verteilt. Diese Energieleitbahnen sind in der chinesischen Medizin dafür verantwortlich, dass die Energie richtig und gleichmäßig verteilt wird. Auf den Energieleitbahnen sind viele einzelne Punkte verteilt, die Sie als Schalter verstehen können. Sie füllen die Kanäle oder leiten Energie aus, wenn sich zu viel Energie dort befindet. Weiterhin kann ich als Therapeut, Schleusen in andere Kanäle öffnen oder schließen, indem ich diese Punkte mit Druck behandel, also akupressiere. Oder man behandelt diese Punkte mit Nadeln, die sogenannte Akupunktur. Beide Behandlungen haben ihr Für und Wider. Wenn Patienten Angst vor Nadeln haben, ist sicherlich die Akupressur besser. Auch in Verbindung mit einer Massage ist das reine Drücken der Punkte angenehmer und besser durchführbar. Mit Nadeln reize ich die Punkte natürlich stärker. Dadurch ist die Wirkung ist bei einem sehr gut geübten Akupunkteur eventuell größer als bei einer reinen Behandlung mit Druck.

Das Ziel der Behandlung ist immer das Gleiche. Ich versuche die Energieblockaden zu beheben. Das Qi kann wieder frei fließen und die Beschwerden lassen nach.

Chinesische Medizin

Die chinesische Medizin hat schon längst ein Törchen gefunden, um in unsere westliche Welt zu gelangen. Leider wird sie all zu oft als nicht wissenschaftlich abgetan. Diesen Blog schreibe ich, um hier ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen.

Die 5 Säulen

Je mehr Säulen, desto stabiler ist das Gebäude. Natürlich kann eine Säule in der Mitte auch ein Dach halten, aber fünf, die sich gegenseitig unterstützen, schaffen eine hohe Stabilität. Die fünf Säulen der chinesischen Medizin sind:

  • Kräutertherapie
  • Akupunktur
  • Qigong
  • Massagen
  • Ernährung

Tees für die Gesundheit?

Sicherlich ist Ihnen schon einmal ein Tee gegen Husten oder Übelkeit über den Weg gelaufen. Die Chinesen kombinieren noch intensiver die verschiedenen Kräuter miteinander und kochen sogenannte Absude, die nicht immer lecker sind. Aber wie heißt es auch im Westen: „Wenn es schmeckt, dann hilft es nicht.“ Mittlerweile gibt es auch praktische Kräuterpresslinge, die Sie wie Tabletten einnehmen können und recht neutral schmecken.

Nadeln im Körper sind gesund?

Akupunktur ist – glaube ich – die bekannteste der fünf Säulen. Entweder wurden Sie selbst schon einmal genadelt oder kennen jemanden, der so therapiert wurde. Hier gibt es unterschiedliche Schulen und unterschiedlichste Techniken mit ein und dem selben Ziel: Auflösen von Energieflussstörungen. Die Punkte befinden sich auf sogenannten Meridianen. Unseren Energie-Autobahnen. Kommt es zum Stau, gibt es Beschwerden. Fließt alles harmonisch, sind wir gesund.

Wer oder was ist Qigong?

Denken Sie an chinesische Parks. Morgens. Ältere Menschen machen komische langsame Bewegungen. Dann haben Sie ungefähr ein Bild. Mit über 8000 verschiedenen Stilen ist Qigong ein so umfassendes System, dass es mehrere Bibliotheken füllen würde. Übersetzt heißt Qigong nichts anderes als die Arbeit mit der eigenen Energie. Der Körper wird durch Dehnübungen, die dem Yoga ähneln, geschmeidig gemacht. Zu dem kommen Atemübungen und Entspannungstechniken. Wie auch die Akupunktur versucht Qigong, die Energie zum Fließen zu bringen. Verspannte Muskulatur wird nicht gut durchblutet und somit auch nicht gut mit Nähstoffen versorgt. Qigong versucht hier anzusetzten.

Die Chinesen massieren auch?

Bei der klassischen chinesischen Massage, tuina anmo genannt, geht der Therapeut von außen an den Körper und versucht, durch verschiedenste Techniken, den Energiefluss im Körper anzuregen. Es gibt Parallelen zur westlichen Physiotherapie, zu der aber auch Klopf-, und Zupftechniken gehören. Ein anderer Bereich dieser Säule ist zum Beispiel die APM. Bei der Akupunkturmassage nach Penzel bringt der Therapeut die Energie durch sanftes Streichen über die Haut zum Fließen. Oder er drückt Akupunkturpunkte, bedient sich also der Akupressur.

Essen ist gesund?!

Dass eine ausgewogene Küche Ihre Gesundheit unterstützt, brauche ich hier wohl nicht erklären. In der chinesischen Medizin gibt es noch weitere interessante Sichtweisen, wie bestimmte Lebensmittel unsere Gesundheit beeinflussen. Neben kühlenden und wärmenden Lebensmitteln, gibt es auch Nahrung, die bei bestimmten Beschwerden kontraproduktiv sein kann. Zum Beispiel sollten Sie bei Sportverletzungen auf Milchprodukte verzichten, um die Heilung zu beschleunigen.

Mit Kombinationen zum Erfolg

Mit jeder dieser Säulen gelangen Sie aufs Dach. Allerdings sind die fünf Säulen nicht alle gleich. Eine gefällt Ihnen nicht. Eine andere ist zu rutschig. Vielleicht ist eine weitere auch aus irgendeinem Grund nicht begehbar. Hier ist die Kombinationsgabe wichtig. Neben Nadeln, Massagen und Kräuterpresslingen gibt es für meine Patienten auch immer Hausaufgaben. Diese könnten aus bestimmten Übungen bestehen oder aus Ernährungstipps. Falls Sie noch Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

Entspannungstraining

Da es so viele verschiedene Entspannungsverfahren gibt, ist die Qual der Wahl recht groß. Wichtig ist meiner Meinung, dass es nicht nur auf der körperliche Ebene bleibt. Entspannung kann viel tiefer gehen, als Sie es sich im ersten Moment vorstellen können. Ich denke, das dabei drei Punkte sehr wichtig sind, damit die Entspannung möglichst tief und vollständig gelingt. Das wichtigste vorab. Für den Anfang brauche Sie Ruhe und Zeit zum üben.

Die Muskeln entspannen

Im Liegen oder Sitzen können Sie den ganzen Körper anspannen. Woher wissen Sie eigentlich genau, ob alle Muskeln auch entspannen können? Dieses bewusst zu tun ist das Ziel von vielen Entspannungskursen. Muskeln brauchen das Loslassen genau so wie Anspannung. Ein Wechsel von An- und Entspannung fördert die Mehrdurchblutung und somit die Vitalität der Muskulatur. Sie wird besser ernährt und Stoffwechselendprodukte werden besser abtransportiert.

Den Geist entspannen

Das ist womöglich eine sehr schwere Aufgabe. In unserem Alltag werden wir von so vielen Reizen beschossen, dass wir Ruhe nicht mehr mögen. Ein Schüler, einer 6. Klasse, sagte einmal während eines AG-Angebots zu mir, er könne die Stille nicht mehr ertragen. Das ist schon hart. Aber wen wundert es, bei dem Überangebot von Medien. Den Geist entspannen bedeutet: Einfach mal nicht denken. Den Kopf leer werden lassen. Gedanken ziehen lassen und Ruhe einkehren lassen. Es ist schwer, aber nicht unmöglich wenn Sie fleißig üben 😉

Die Seele entspannen

Hier ist es eigentlich wieder recht simpel, wenn Sie wissen was sie wollen und / oder brauchen. Tun Sie sich etwas gutes, worauf Sie lust haben, und dem Alltagsstress entfliehen können. Lassen Sie die Seele einfach mal baumeln. Egal wie. Vielleicht mit einem Wochenende am Meer oder in den Bergen, einem Waldspaziergang oder einer warmen Wanne mit Obst und einem guten Buch. Oder Sie gehen einfach lecker essen. Wichtig ist, dass die es genießen.

Alles drei auf einmal als Kunst

Die Kunst der Entspannung ist die Grundlage für Anspannung, sprich Leistungsfähigkeit. Nur wer entspannen kann, kann auch energievoll sein. Körperliche und geistige Regenerationstechniken zeigen Ihnen Ihren Weg zu Ruhe und Glück. Lernen Sie Dasein im Hier und Jetzt – Sie werden mit mehr Power und Zufriedenheit belohnt, aber auch mit verbessertem Stoffwechsel und besserer Durchblutung.

Gesundheitstraining

Was ist eigentlich Gesundheit?

Nach einer Definition der WHO ist Gesundheit ein Zustand völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens. Also etwas, was meiner Meinung nach nicht von alleine kommt. Es ist viel mehr ein Zustand, auf den man hin arbeiten kann.

Körpertraining mit oder ohne Geist?

Körper und Geist bilden eine Einheit! Diesen Spruch kannten schon die alten Griechen und ist für Sie bestimmt auch nichts Neues. Was aber bedeutet das für das Training. Viele powern sich in Fitnessstudios oder Kursen aus, ohne dabei an Ihrem Körper zu denken. Es wird ohne Eigenreflexion alles nachgemacht was der Trainer vor gibt. Der Geist wird dann eventuell noch zu Hause durch ein gutes Buch geschult, aber vielleicht auch nur durch TV und Internet betäubt. Wo bleibt hier die Definition von Gesundheit?

Wahrnehmung als Schlüssel

Der Knackpunkt ist die mangelnde Wahrnehmung beim Training. Wieso nicht Körper und Geist gleichzeitig trainieren? Wenn Sie bewusst in Ihrem Körper hineinspüren werden Sie ihn neu kennenlernen. Sie merken was Ihnen gut tut und was Sie für Ihre Gesundheit brauchen noch viel intensiver. Allerdings verlangsamt dies auch das Training. Aber lieber bewusst langsam trainieren, als umsonst, weil es dem eigenen Körper nicht angepasst ist, sondern vielleicht sogar schadet.

Lassen Sie sich nicht unterkriegen

Sicherlich ist meine Meinung etwas hart ausgedrückt. Und klar ist auch, dass jegliche Art von Bewegung besser ist als keine! Aber wenn Sie schon regelmäßig Sport treiben, nehmen Sie sich doch einfach mal für eine Trainingseinheit die Zeit und machen alles mal ganz bewusst. Lassen Sie den ganzen Alltagsstress zu Hause und kümmern Sie sich nur um Sich und Ihren Körper. Er wird es Ihnen danken.

Wie passt jetzt das Soziale da noch rein?

Hier ist es meiner Meinung nach ein Frage der Einstellung. Kehren Sie erst einmal vor Ihrer Haustür. Machen Sie das Beste für Sich und Ihren Körper. Wenn Sie zufrieden und ausgeglichen sind hat das eine gewisse Ausstrahlung, die auf Andere wirkt. Bedenken Sie das auch ein einfaches Lächeln ansteckend sein kann. Das was Sie geben kommt früher oder später aus Sie zurück, davon bin ich überzeugt.

Wie sieht jetzt Gesundheitstraining aus?

Die eigene körperliche Verfassung entsteht aus dem alltäglichen Handeln und Ihrer inneren Einstellung. Vielfach belasten wir uns nur einseitig und erzeugen so ein Ungleichgewicht. Sie lernen, diese Zusammenhänge für sich persönlich zu erkennen und gezielt zu nutzen, um Ihr Wohlbefinden und Ihre Kraft zu stärken. Sie hören die Signale Ihres Körpers und können mit körperlichen und geistigen Übungen ausgleichen, was ihm fehlt.

Entspannung für zu Hause

Über anderthalb Jahre ist es nun schon her, dass ich meine eigene Entspannungs-CD produziert habe. Vielleicht wird es ja mal Zeit für einige Hintergrundinfos.

Wie kam ich eigentlich auf die Idee?

Nachdem ich meine sporttherapeutische Ausbildung abgeschlossen hatte, unterrichtete ich bis dahin schon neun Jahre Taijiquan und Qigong. Es wurde Zeit, das Ganze auch mal für den Reha-Sport anzubieten. Ich bekam eine Gruppe mit chronischen Schmerzpatienten, die ich jedes Mal mit einer Entspannungsreise durch den ganzen Körper gelassener und etwas schmerzfreier machte. Die Teilnehmer haben mir damals schon gesagt, dass sie mich gerne auf CD für zu Hause hätten. Zu der Zeit dachte ich noch, es wäre Spaß….

Die Idee reift.

Ein paar Jahre später, als ich als Dozent beim Fortbildungsinstitut Münster (FIM) Taijiquan und Qigong unterrichtete, bekam ich wieder die selbe positive Kritik. Meine Stimme sei so ruhig und entspannend, wenn ich Übungen anleite, dass man gar nicht anders kann, als sich zu entspannen. Das geht natürlich runter wie Öl. Nun machte ich mich schlau, wie so eine CD-Produktion ablaufen würde und erkundigte mich bei Freunden in Berlin.

Planung und Aufnahme

Die Planung war an sich nicht so schwer. Den Text kannte ich in- und auswendig, da ich ihn schon seit mehreren Jahren bei Entspannungen gebrauche. Als ich dann mit Freunden über mein Vorhaben sprach, kam dann auch schnell Thomas Deittert ins Gespräch. Ebenfalls ein Freund aus der Schulzeit, der mittlerweile in Berlin als Sounddesigner arbeitet. Wir machten also einen Termin und ich fuhr für die Aufnahme in sein Studio. Drei Stunden später war alles im Kasten. Ich ziehe immer noch den Hut vor Thomas, der es schaffte, mir lange zuzuhören, ohne einzuschlafen 😉 Schließlich ist es ja eine Entspannungs-CD. Innerhalb von zwei Wochen wurde geschliffen was das Zeug hält. So entstand die fertige Datei, die dank Thomas‘ Arbeit nicht nur meine Stimme mit der Entspannungsanleitung, sondern auch ein sehr schönes Sounddesign im Hintergrund enthält.

Kooperation mit dem Hospiz Haus Hannah

Da ich schon zwei Jahre im Hospiz Haus Hannah in Emsdetten arbeitete, kam der Gedanke recht schnell, zusätzlich mit der CD etwas Gutes zu tun. Das Hospiz leistet einfach ganz tolle, wertvolle Arbeit. Vom Leiter des Hospiz bekam ich schnell das OK und so spendet jeder Käufer automatisch 2 Euro an das Haus Hannah.

Vom Cover zur fertigen CD

Die Datei war fertig und ich hatte auch schon eine Produktionsfirma, die die CD’s pressen wollte. Da fehlte nur noch ein Cover, welches ich dank der Hilfe einer befreundeten Grafikdesignerin schnell bekam. Gut, dass ich die Fotos, die meine Freundin und ich an der Nordsee geschossen haben, nutzen konnte. Der Himmel und die Wolken waren dort einfach der Hammer. So ging alles sehr schnell von der Bühne und ich bekam Mitte September 2017 ein großes Paket mit den ersehnten CD’s.

Was ist drauf? Und wo bekommen Sie die CD’s?

Die CD enthält zwei Tracks. Der erste Track ist eine angeleitete Ganzkörperentspannung in 20 Minuten, für Menschen, die nicht so viel Zeit haben. Der zweite Track ist vom Inhalt her gleich, dauert aber 40 Minuten um noch tiefer in die Entspannung zu kommen.
Meine Entspannungs-CD’s sind nicht im normalen Handel erhältlich. Sie können sie aber im Haus Hannah oder natürlich direkt bei mir kaufen. Eine CD kostet 12 Euro. Davon gehen wie oben geschrieben 2 Euro an das Hospiz Haus Hannah. Falls Sie sich also mal zu Hause entspannen möchten oder Bekannte, Freunde, Verwandte oder Geschäftspartner haben, die Entspannung gebrauchen könnten, senden Sie mit einfach eine Email unter info@gesundheitspraxis-kellers.de.

Motivation für mehr Gesundheit

Aller Anfang ist schwer?!

Achtung! Vorsicht! Wenn Sie sich diesen Satz immer wieder selbst vorsagen, stimmt der am Ende sogar noch. Wer fängt denn gerne mit was Schwerem an? Also dann doch lieber gar nicht erst beginnen… Was bedeutet denn Anfangen eigentlich? Für mich ist Anfangen schon dann, wenn Sie den Entschluss fassen, etwas zu tun. Nicht nur eine flüchtige Idee, die mit: „Eigentlich sollte man vielleicht mal…“ anfängt. Fragen Sie sich, was Sie wirklich wollen. Fassen Sie den Entschluss, etwas in Ihrem Leben zu verändern. Machen Sie sich über das Wie erst einmal keine Gedanken. Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und das ist in diesem Fall Ihr eigener Wille zur Veränderung.

Wollen Sie denn wirklich?

Glauben versetzt Berge oder eben auch nicht. Niemand zwingt Sie zu etwas. Gesundwerden ist freiwillig. Es klingt zwar hart, aber jeder hat das Recht auf seine Erkrankung. Rückenbeschwerden bekommen Sie zum Beispiel häufig mit einem Training aus Qigong-Übungen in den Griff, wenn Sie für sich auch alleine über einen längeren Zeitraum üben. Einmal in der Woche zum Reha-Sport zu gehen, um sich von dem Übungsleiter gesund zu machen, reicht nicht und ist von der Grundüberlegung schon das falsche Vorgehen. Sie müssen selbst aktiv werden und etwas in Ihre Gesundheit investieren. Vielleicht etwas Geld, aber auf jeden Fall Ihre Zeit. Wenn Sie keine 10 Minuten alle zwei Tage über haben, dürfen Sie Ihre Verspannungen auch gerne behalten.

Kleine Schritte überfordern nicht

Je größer die Veränderung, desto mehr Zeit sollten Sie einplanen. Allerdings wird ein 10-Jahres-Plan schnell unübersichtlich. Da nicht jeder eine Glaskugel zu Hause hat, mit der man die Zukunft voraussagen kann, schlage ich kleinschrittige Ziele vor.

Stellen Sie sich einen großen 100 Meter langen Flur vor, der tapeziert werden muss. Sie haben noch nie tapeziert und jetzt kommt so eine Aufgabe, bei der Sie keine Hilfe haben. Fangen Sie mit der ersten Bahn an. Wenn die gut hängt, gibt es die zweite, dann die dritte. Mit der Zeit werden Sie schneller und besser aufgrund der Übung. Und irgendwann haben Sie die Aufgabe erfüllt. Erwarten Sie nicht, dass ein Problem, welches Sie jahrelang haben, innerhalb von 3 Wochen verschwindet.

Kleine Schritte motivieren

Keiner erwartet von Ihnen, dass Sie von Null auf Hundert sofort durchstarten. Alles braucht seine Zeit. Nehmen Sie sich 5 bis 10 Minuten alle ein bis zwei Tage. Während dieser kurzen Zeit sollten Sie allerdings voll bei der Sache sein und sich nicht mit anderen Dingen ablenken. Mit der Zeit werden Sie merken, dass auch die 5 Minuten gut tun, und etwas verändern. Vielleicht fühlen Sie sich besser oder auch die Beschwerden nehmen ein wenig ab. An diesem Punkt wird Ihnen bewusst, dass das, was Sie machen, etwas bringt. Vielleicht bringen ja dann 15 oder 20 Minuten noch mehr? Und so entwickeln Sie mit der Zeit Ihr persönliches Trainingsprogramm. Nur Anfangen müssen Sie selbst. Das kann niemand anderes für Sie tun. Nicht später, nicht morgen, nicht heute sondern JETZT!

Gemeinsam üben in Kursen

Ich nehme Sie mal kurz mit auf eine Gedankenreise.

Stellen Sie sich vor, Sie hätte Ihre ganze Schulzeit alleine verbracht. Nur für sich gelernt, weil es ja alles im Internet gibt. Sie hätten keine Schulkollegen, mit denen Sie gemeinsam Spaß haben. Niemanden, der Sie auch in schwierigeren Zeiten unterstützt hätte. Das wäre doch furchtbar, oder? Wären da nicht Gruppenkurse viel schöner?

Gruppendynamik nutzen

In meinen Kursen lernen Sie etwas für sich. Deshalb ist der Vergleich mit der Schulzeit gar nicht so weit hergeholt. Nutzen Sie die Gruppenkurse, um sich zu motivieren. Es darf miteinander gelacht werden. Und wenn es mal etwas anstrengender ist: Sie haben die schwierige Etappe nicht alleine vor sich. Die ganze Gruppe muss da durch.

Finden Sie Gleichgesinnte

Haben Sie schon einmal in einer Gruppe erzählt, was Sie gerne machen und keiner verstand Ihren Enthusiasmus? Es ist für Ihre Motivation wichtig, dass Sie Menschen in der Umgebung haben, die ähnliche Vorlieben haben. Durch Gleichgesinnte wächst das Zusammengehörigkeitsgefühl und lässt Sie durchhalten, an einer Stelle, wo Sie alleine vielleicht aufgehört hätten.

Das kommt auf Sie zu

Harmonisch, zufrieden und energiegeladen leben ist eine Herausforderung, die sich Jung und Alt heute oft stellt. In meinen Gruppenkursen zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre Leistungs- und Entspannungsfähigkeit verbessern. Zudem können Sie Ihr Wissen für mehr Ausgeglichenheit im Alltag und Linderung von Beschwerden nutzen. Mein Unterricht besteht aus einer Kombination aus Atem-, Bewegungs- und Meditationsübungen, die Sie dort abholen, wo Sie stehen. Sie lernen, Ihren Fokus auf Ihren Körper zu lenken. In einer Phase der Tiefenentspannung und Selbstreflexion tanken Sie Energie und bringen Harmonie in Körper, Geist und Seele. Zögern Sie nicht sich anzumelden, wenn Sie sich angesprochen fühlen. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

Mal was für sich selbst tun!

Personaltraining – Individueller geht’s nicht!

Sie haben keine Zeit für regelmäßiges Training in Kursen, weil Sie beruflich so eingebunden sind? Können Sie sich nur schwer motivieren, alleine was für sich selbst zu tun? Derzeit sind Sie sind in einer familiären, beruflichen oder gesundheitlichen Ausnahmesituation? Sie brauchen kein 0815-Programm, sondern etwas, was speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist? Dann sollten Sie mich vielleicht mal kontaktieren!

Jede Ausgangssituation ist anders.

Bei mir wird nichts über einen Kamm geschert. Um mir ein Gesamtbild der Situation zu erarbeiten, ist ein permanenter Ist-/Soll-Wert-Vergleich durchzuführen. Das heißt, wir müssen auch über Wünsche und Ziele sprechen. Was wollen Sie eigentlich genau? Und was brauchen Sie dafür? Wenn wir dann noch die Ausgangssituation darstellen, wird der Weg schon klarer. Dieser Weg kann Sie vor physische oder psychische Herausforderungen stellen. Meistens ist es aber eine Kombination aus beidem. Körper und Geist bilden zusammen eine Einheit und sollten auch als solches betrachtet werden .

Wie wird jetzt trainiert?

Da jede Ausgangslage unterschiedlich ist, ist es natürlich auch jeder Weg. Vielleicht werden es sportliche, gesundheitliche Übungen, in denen ich Sie begleite, um Ihnen zu helfen, den „inneren Schweinehund“ zurückzuschlagen. Oder es wird ein Entspannungstraining, in dem Sie sich selbst bewusster werden. So können Sie dann Ihre Muskulatur besser loslassen oder z.B. gelassener auf eine Prüfungssituation zugehen. Auch Menschen mit starken Gefühlen wie Wut, Trauer oder Frust, gehören zu meinen Kunden. Um mit Ihrem Stress oder Schmerz umgehen zu lernen, gibt es Übungen aus dem Qigong, ganzheitliche Übungen aus der chinesischen Medizin.

Ein Blick in die Zukunft

Eine Frage ist sicherlich auch: Wo wollen Sie in einem Jahr oder in 5 Jahren stehen? Wir werden natürlich auch den Trainingsplan darauf abzielen. Noch wichtiger ist, dass Sie sich nicht stressen lassen.
Sie lernen, aus dem Jetzt das Beste zu nehmen für eine bestmögliche Zukunft. Eine neue Haltung und neue Sichtweise auf die eigene Situation öffnen Türen für Veränderung und Heilung. Wir passen Übungen so individuell an Sie und Ihren Alltag an, dass Übungszeit und Alltagszeit bald zu ausgeglichener Lebenszeit verschmelzen.

Einfach mal Stress-Fasten

Nach dem Karneval kommt in der christlichen Überzeugung bis Ostern für alle Gläubigen die Fastenzeit. So wie ich es verstehe, ist es eine Zeit der Entbehrung, aber auch eine Zeit der Rückbesinnung und des Innehaltens. Wieso dann nicht auch mal Stress-Fasten?

Natürlich meine ich den negativen Stress. Positiver Stress hingegen kann uns beflügeln. Denken Sie an die Vorfreude auf den Besuch, wenn Sie ihre Wohnung putzen. Oder Sie wollen mal Ihrem Chef oder Kollegen zeigen, wie gut Sie eigentlich in Ihrem Beruf sind und legen dann einen Zahn zu. Diese Art von Motivation sollte natürlich nicht gebremst werden. Den negativen destruktiven Stress hingegen möchte, glaube ich, jeder gerne los werden.

10 Tipps wie es gelingen könnte.

Den Stress erkennen.

  • Sich den Stress bewusst machen. Nach dem Motto: Was ich nicht erkenne, kann ich auch nicht ändern. Lehnen Sie sich zurück und denken Sie an die letzte Woche. Waren da Momente, die stressig waren? Dann schreiben Sie diese stichpunktartig auf!
  • Den Stress annehmen. Nur weil es Dinge gibt, die andere Menschen nicht stressen, heißt das nicht, dass es bei Ihnen genau so ist. Jeder Mensch ist einzigartig und hat somit auch einzigartige Themen, die ihn stressen. Machen Sie sich Ihre Stressthemen bewusst, auch wenn diese für Sie erst einmal scheinbar unbedeutend sind. Schreiben Sie auch diese stichpunktartig auf.
  • Die Art und den Grund des Stresses erkennen. Stress kann viele Ursachen haben. Was ist der tiefere Grund von Ihren persönlichen Stressfaktoren auf Ihrer Liste? Hier ein paar Beispiele: Zeitdruck, Gefühl von Überforderung, Perfektionismus, Probleme Entscheidungen zu treffen, Schmerzen, Schlafmangel, Lautstärke, Dinge die ablenken. Machen Sie sich hierzu auch Notizen.
  • Den Stress nicht ausblenden. Viele Menschen die gestresst sind, versuchen sich von dem Problem abzulenken, ohne es erfolgreich anzugehen. Wenn Sie sich nach einem stressigen Tag vor den Fernseher setzten, ist der Stress nicht weg. Sie verlagern nur Ihre Aufmerksamkeit. Auch das Feierabendbier löst den Stressfaktor nicht.

Umgang mit Stress

  • Durchatmen bevor sich Stress anbahnt. Es ist einfacher gesagt als getan und erfordert viel Übung. Wenn Ihnen eine stressige Situation bevor steht, versuchen Sie gelassener zu werden. Was soll Ihnen schon passieren? Atmen Sie einige Male tief durch. Es entspannt nicht nur, sondern bringt dem Gehirn auch frischen Sauerstoff.
  • Spaß und Freude nicht vergessen. Nehmen Sie sich Zeit, um das zu tun, was Sie sehr gerne machen und Ihnen Freude bereitet. Lassen Sie nicht zu, dass Ihnen der Stress die Zeit stiehlt. Genießen Sie bewusst Ihre Hobbies oder die Zeit mit Freunden.
  • Nichts zu ernst nehmen. So manche lustige Situation lässt Stress verfliegen. Humor kann sehr gut auflockern. Hier ist es wichtig, das gesunde Maß zu finden. Sie dürfen mit dem Humor nichts ins Lächerliche ziehen, was für andere wichtig ist. Verlieren Sie aber bitte auch nicht Ihren Humor.

Erzeugen von Stress-Resistenz

  • Aus dem Strom aussteigen. Manchmal sollten Sie weder mit oder gegen den Strom schwimmen, sondern einfach mal aus dem Fluss klettern, sich ans Ufer setzten und eine Pause machen. Und mal alles wertneutral beobachten. Andere Blickwinkel geben andere Lösungsmöglichkeiten.
  • Öfter mal auftanken. Jeder Akku muss mal aufgeladen werden. Es gibt unzählige Verfahren um zu entspannen. Die Einfachsten sind: eine warme Wanne mit einem guten Buch, eine Waldspaziergang mit oder ohne Hund, ein Kurzurlaub über das Wochenende, entspannt ein Kaminfeuer betrachten. Tun Sie Dinge, die Ihnen gut tun.
  • Tipps von Profis holen. Auch hier gibt es viele Angebote. Scheuen Sie nicht den Gang zum Experten. Neben Psychotherapeuten gibt es auch viele Kurse, wie Autogenes Training oder Taiji und Qigong, die Ihnen weiter helfen können.

Alles klar soweit?

Falls Sie noch Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren oder besuchen Sie mich in meinen Qigong-Kursen. Natürlich kann ich Ihnen auch ein persönliches Beratungsgespräch anbieten.

Sebastian Kellers

Finde und stärke deine Quellen der Kraft

Yin und Yang – An- und Entspannung

Nach dem Prinzip von Yin und Yang ist es für uns wichtig zu wissen, was Entspannung ist, wenn wir mehr Kraft im Leben erzeugen wollen. Wenn wir das Eine nicht kennen, wie sollen wir dann wissen wie das Andere entsteht. Wie Licht nicht ohne Schatten existiert, so kann auch ein Muskel nicht optimal arbeiten, wenn er nur 100 % kennt. Es ist wichtig, Muskeln beizubringen, auch mal aktiv zu entspannen.

Dem Alltag entfliehen und den Moment wahrnehmen

Vielleicht sehnen wir uns gerade, mitten im Alltag steckend, nach Ruhe und Ausgeglichenheit. Oder wir haben mit besonderen Grenzerfahrungen und Herausforderungen zu tun, die uns Kraft abziehen und uns auslaugen. Qigong kann uns auf zweierlei Art unterstützen: Durch einen (verbesserten) Zugang zu unseren inneren Stärken und (mehr) Bewusstsein dafür, was unser Körper kann und schafft. Wenn wir uns selbst besser wahrnehmen, steigt somit auch unser Selbstbewusstsein.

Nicht anhaften sondern loslassen im Kopf

Nicht nur Muskeln können wir entspannen sondern auch den Geist. Um gelassener zu werden, beginnt alles zwischen den Ohren. Häufig hören wir, dass Dinge immer so waren und deswegen auch nicht verändert werden. Das nenne ich „Anhaften an Altem“.

Dinge sollten nicht unverändert bleiben, weil es schon immer so war, sondern weil sie gut sind und funktionieren. Das erfordert allerdings permanente Reflektion – nachdenken, ob es vielleicht auch besser, einfacher, mit mehr Leichtigkeit geht. Sowas ist im Alltag mit dem ganzen Stress um uns herum fast unmöglich. Umso wichtiger ist es, öfter mal inne zu halten, Altes vorbei ziehen zu lassen, durchzuatmen, um neu zu sortieren. Von anderen Blickwinkeln ergeben sich manchmal ungeahnte Ideen und Möglichkeiten.

Was kommt auf euch zu?

In den neuen Kursen unterrichte ich Übungen aus dem Daoyingong – eine Art daoistischem Yoga. Hier liegt der Fokus auf der Natürlichkeit und Entspannung der Bewegung. Zudem kommen Übung aus dem Changsigong – dem daoistischem Spiralkrafttraining hinzu. Diese Übungen sind eine Kombination aus Kräftigungs- und Dehnübung der Faszien. Beide Übungssysteme kommen aus dem Longmenpai – der daoistischen Drachentorschule.

Wann? Wo? Und Wieviel?

Ab dem 2. und 3. April beginnen wieder neue Qigong-Kurse in der Lounge der Yogavilla Emsdetten, Karlstr. 17. Wir trainieren immer dienstags von 9 – 10 Uhr und mittwochs von 17 – 18 Uhr. Der Kurs beinhaltet zehn Termine und kostet 100 Euro. Für Schichtarbeiter ist es interessant zu wissen, dass jeder die Möglichkeit hat, innerhalb der Dienstags- und Mittwochskurs zu wechseln. Bei diesem Angebot handelt es sich um einen Präventionskurs nach §20 SGB und kann somit von den Krankenkassen erstattet werden.

Wenn Sie Interesse oder Rückfragen haben, melden Sie sich unter:

Sebastian Kellers

Theorie der fünf Elemente aus der chinesischen Medizin – Teil 3 von 3

In den vorherigen Teilen (Teil 1 / Teil 2) habe ich versucht, die Ableitung und die Entstehung der fünf Wandlungsphasen zu erklären und so die Theorie etwas näher zu bringen. Im dritten Teil geht es um den Kontrollkreislauf.

Die Elemente lassen sich nicht nur entstehen, sondern kontrollieren sich auch gegenseitig.

Metall kontrolliert Holz

Fangen wir wieder mit der Wandlungsphase Metall an. Sie kontrolliert das Holz. Hier brauchen Sie kaum Fantasie, denken Sie an eine Axt zum Fällen von Bäumen. Auch geschnitzt oder gesägt wird mit Werkzeugen aus Metall.

Holz kontrolliert Erde

Weiter geht es mit dem Holz, welches die Erde kontrolliert. Wie können wir das jetzt herleiten? Mit etwas Vorstellungskraft denken wir an Berghänge. Die Wurzeln der Bäume halten die Erde dort wo sie sich befindet. Auch kleinere Hügel werden mit Bepflanzungen gesichert. Werden Hänge jedoch gerodet, können Erdrutsche entstehen.

Erde kontrolliert Wasser

Nun folgt die Erde, die das Wasser kontrolliert. Deiche schützen vor Überschwemmungen, ist das logisch. Bei einem Blick in die Natur wird es auch deutlich. Woher bekommen die Flüsse denn ihre Laufrichtung? Und woraus besteht eigentlich das Flussbett? Hier macht es Sinn, dem Wasser auf den Grund zu gehen…

Wasser kontrolliert Feuer

Das Wasser kontrolliert wiederum das Feuer. Hier braucht es, glaube ich, keine weiteren Erklärungen. Auch bei einem Umweg über den Entstehungskreislauf ist klar, dass auch nasses Holz schlechter brennt als trockenes.

Feuer kontrolliert Metall

Anschließend geht es zum Feuer welches das Metall kontrolliert. Hierbei ist es ebenfalls logisch, wenn wir an die Metallverarbeitung denken. Durch Feuer wird Metall flüssig und wird von Menschen in Formen gegossen. Oder der Schmied bringt es zum Glühen, um es zu schmieden.

Im obigen Bild sind nun der Entstehungs- und der Kontrollkreislauf abgebildet. Vielleicht wird hier jemand einen Kreis mit einem Pentagram erkennen. Wie in den drei vorherigen Teilen des Blogs erklärt, handelt es sich hier natürlich nicht um irgendein satanisches Zeichen. Es ist lediglich eine Darstellung der fünf Wandlungsphasen, wie sie in der Natur vorkommen und deren Beziehung zueinander. Diese Theorie ist also nicht nur eine rein chinesisch-daoistische, sondern findet sich auch in anderen Naturreligionen wieder. Wie man in diese Theorie in der Praxis einsetzt, werde ich in anderen Blogbeiträgen erklären, in denen ich genauer auf die einzelnen Wandlungsphasen eingehe.

Theorie der fünf Elemente aus der chinesischen Medizin – Teil 2 von 3

Im Teil 1 (hier nachzulesen) habe ich erklärt wie die fünf Elemente auf dem Yin/Yang-Symbol abgeleitet werden können. Der nächste Schritt ist dann die Erläuterung der Zusammenhänge der Elemente, oder auch die Wandlungsphasen. Im folgenden Entstehungskreislauf versuche ich, anhand von Beispielen zu erklären, wie aus den einzelnen Elementen andere entstehen.

Metall erzeugt Wasser

Fangen wir mit der Wandlungsphase Metall an. In der Theorie der fünf Elemente lässt Metall Wasser entstehen. Wie kann man sich das besser vorstellen? Jeder hat schon mal gesehen, dass sich an Metall kleine Wassertropfen bilden. Die Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert an dem kalten Metall. Die alten Chinesen hatten einen anderen Erklärungsansatz und im Grunde ist der auch nicht verkehrt. Das Metall lässt durch die gute Wärmeleitfähigkeit aus Wasserdampf Wasser entstehen.

Wasser erzeugt Holz

Aus Wasser entsteht Holz. Hier braucht man nicht viel Fantasie. Alle Pflanzen brauchen mehr oder weniger Wasser um zu überleben. Denkt man an die Regenwälder, ist auch klar, dass viel Wasser auch viel Holz, oder allgemein Vegetation, entstehen lässt. In der Wüste sieht man das Gegenteil.

Holz erzeugt Feuer

Wenn man die fünf Wandlungsphasen kennt ,ist es jetzt kein großes Geheimnis, dass Holz Feuer entstehen lässt. Schon in der Steinzeit wurde mit Hilfe von Hölzern, die aneinander gerieben wurden, Feuer gemacht.

Feuer erzeugt Erde

Die letzte Wandlungsphase, die noch bleibt, ist Erde. Wenn das Feuer runtergebrannt ist, entsteht Asche. Sie nährt mit ihren Inhaltsstoffen die Erde und lässt sie fruchtbar werden. So entsteht nach einem Waldbrand die Grundlage für neues Wachstum.

Erde erzeugt Metall

Um den Kreis zu schließen, ist zu sagen, dass Erde Metall entstehen lässt. Es ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, woher die Metalle kommen. Bergbau wird schon seit Jahrtausenden betrieben.

So entsteht der Entstehungskreislauf der fünf Elemente oder auch die fünf Wandlungsphasen. Jede der Phasen entsteht durch die vorherige und lässt die nächste entstehen. Ein Ungleichgewicht wirkt sich also unmittelbar auf den ganzen Kreislauf aus.

Neben dem Entstehungskreislauf ist auch noch der Kontrollkreislauf in der chinesischen Medizin wichtig in der Diagnose und Behandlung. Im nächsten Blog gehe ich darauf ein. Wer also weiterhin neugierig ist, kann dort weiterlesen

Theorie der fünf Elemente aus der chinesischen Medizin – Teil 1 von 3

Die chinesische Medizin hat mittlerweile weite Teile der westlichen Welt erobert und viele schätzen die Alternative zur modernen Medizin oder die Kombination beider Theorien und Praktiken. Für sehr viele ist es dennoch ein Buch mit sieben Siegeln. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Von Yin/Yang zu den fünf Elementen

Das daoistische Symbol von Yin und Yang ist, glaube ich, weitestgehend bekannt. Es steht für die polaren Gegensätze und deren Beziehung zueinander. Wie komme ich aber jetzt von dem Symbol zu den fünf Elementen, einer sehr wichtigen Theorie der chinesischen Medizin?

Gehen wir erst einmal von einem Yin/Yang-Symbol aus, welches sich dreht. Wenn man dann einen Punkt auf dem Außenkreis bestimmt und ihm während der Bewegung folgt, entsteht eine Sinuskurve.

Wasser befindet sich unten – Feuer oben

Wenn wir uns die Kurve ein wenig genauer anschauen, gibt es jetzt ein „Unten“ und ein „Oben“. Unten steht für das Wasser und ist blau eingefärbt. Oben steht für Feuer und ist rot.

Holz wächst nach oben – Metall sinkt nach unten

Weiter haben wir einen steigenden Anteil, welcher dem Holz entspricht und hier grün gezeichnet ist. Und wir haben einen absteigenden sinkenden Anteil. Hier ist es der weiße Pfeil, der das Metall symbolisiert.

Die Erde ist die Mitte

Ok, nun haben wir ein „Oben“, ein „Unten“, ein „Aufsteigen“ und ein „Sinken“. Wie kommen wir denn jetzt auf fünf Elemente? Eigentlich ganz einfach. Wir haben, wie so oft im Alltag, die Erde – das in sich Ruhende / die Mitte – vergessen. Sie ist hier gelb/orange dargestellt.

Nun haben wir die fünf Elemente zusammen. Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde. Diese Reihenfolge wird auch als Entstehungskreislauf bezeichnet. Wer darüber mehr erfahren möchte, kann im folgenden Blogbeitrag weiterlesen