Vom Qi, Drücken und Piksen

Alternative Medizin kann ergänzen

Alternative Behandlungmethoden sind schwer im Kommen. Bei der herkömmlichen westlichen Medizin wird der Körper leider nicht als Ganzheit gesehen wird. Das verstehen immer mehr Menschen. Damit möchte ich keineswegs sagen, dass Alternativen die westliche Medizin ersetzen sollen oder können. Allerdings können sie sehr wohl ergänzen und komplettieren. Wenn Sie bei manchen Problemen nicht weiter kommen, brauchen Sie andere Sichtweisen. Aus diesem Grund gehen viele Menschen mittlerweile immer häufiger zum Heilpraktiker. Somit kommen auch mehr Menschen zu mir und wollen erfahren, wie ihnen meine Methoden helfen können.

Was ist dieses Qi eigentlich?

Die meisten Menschen verdrehen die Augen, wenn Sie von allumfassender Lebensenergie hören. Das klingt vielleicht bei dem Einen oder Anderen zu esoterisch. Dann versuche ich mal eine Erklärung, die sich etwas bodenständiger anhört. Qi wird im Chinesischen nicht nur mit Energie sondern auch mit Einatmung, Luft oder Sauerstoff übersetzt. Dies ist natürlich nur eine sehr einfache Erklärung, aber im Grunde geht es darum, dass im Körper erstmal alles zum Fließen gebracht wird. Jede unserer Zellen wird so optimal mit Sauerstoff versorgt. Und Stoffwechsel-Endprodukte können vom Blut abtransportiert werden.

Und wie wirkt Qi?

Wenn Ihr Gewebe nicht richtig durchblutet wird, gibt es Probleme. Vielleicht merken Sie nicht sofort etwas, aber nach und nach lässt vielleicht die Geschmeidigkeit nach. Es zeigen sich häufiger Verspannungen oder die Bewegungen werden irgendwie schwerer. Soweit klingt doch alles logisch, oder? Dass das Blut Sauerstoff transportiert, ist Ihnen sicherlich auch klar. Für die chinesische Medizin ist jede Erkrankung oder Beschwerde eine Energieflussstörung. Kommt der Sauerstoff nicht an die Zellen, können diese nicht so viel leisten und werden krank oder sterben ab. Wird der Energiefluss also verbessert, entsteht eine Besserung oder Linderung der Probleme. So weit in Kürze. Das Thema ist natürlich noch viel tiefgreifender!

Was wird da jetzt gedrückt oder gepikst?

Über den ganzen Körper sind sogenannte Meridiane verteilt. Diese Energieleitbahnen sind in der chinesischen Medizin dafür verantwortlich, dass die Energie richtig und gleichmäßig verteilt wird. Auf den Energieleitbahnen sind viele einzelne Punkte verteilt, die Sie als Schalter verstehen können. Sie füllen die Kanäle oder leiten Energie aus, wenn sich zu viel Energie dort befindet. Weiterhin kann ich als Therapeut, Schleusen in andere Kanäle öffnen oder schließen, indem ich diese Punkte mit Druck behandel, also akupressiere. Oder man behandelt diese Punkte mit Nadeln, die sogenannte Akupunktur. Beide Behandlungen haben ihr Für und Wider. Wenn Patienten Angst vor Nadeln haben, ist sicherlich die Akupressur besser. Auch in Verbindung mit einer Massage ist das reine Drücken der Punkte angenehmer und besser durchführbar. Mit Nadeln reize ich die Punkte natürlich stärker. Dadurch ist die Wirkung ist bei einem sehr gut geübten Akupunkteur eventuell größer als bei einer reinen Behandlung mit Druck.

Das Ziel der Behandlung ist immer das Gleiche. Ich versuche die Energieblockaden zu beheben. Das Qi kann wieder frei fließen und die Beschwerden lassen nach.

Traditionelle ostasiatische Medizin

TOAM tritt so langsam unter den Schatten der reinen chinesischen Medizin hervor. Anstatt den Dogmen eines einzigen Landes zu folgen, verbindet sie Einflüsse aus Japan Korea und China.

Nadeln im Körper sind gesund?

Akupunktur ist im Westen unter den asiatischen Heilmethoden wohl am bekanntesten. Entweder wurden Sie selbst schon einmal genadelt oder kennen jemanden, der so therapiert wurde. Hier gibt es unterschiedliche Schulen und die unterschiedlichsten Techniken. Während die Chinesen recht grob vorgehen sind die Japaner ehr sanft. Alle Techniken verfolgen das gleiche Ziel: Auflösen von Energieflussstörungen. Die Punkte befinden sich auf sogenannten Meridianen, den Energie-Autobahnen. Kommt es zum Stau, gibt es Beschwerden. Fließt die Energie, sind wir gesund.

Was riecht hier so verbrannt?

Moxibustion oder kurz Moxa ist eine alte traditionelle Therapiemethode. Hierbei wird eine, aus Beifuß gewonnen, Wolle entzündet. Dieses geschieht direkt oder indirekt. Beim direkten Moxa wird die Wolle direkt auf der Haut entzündet. Keine Angst, bevor die Glut die Haut berührt, wird sie erstickt oder abgenommen. Beim indirekten Moxa wird beispielsweise ein Bambusrohr mir Moxawolle gefüllt und dann entzündet. Dieses Rohr wird dann auf die Haut geklopft oder gerollt und verbreitet so sehr angenehme Wärme.

Wer oder was ist Qigong?

Denken Sie an chinesische Parks. Morgens. Ältere Menschen machen komische langsame Bewegungen. Dann haben Sie ungefähr ein Bild. Mit über 8000 verschiedenen Stilen ist Qigong ein so umfassendes System, dass es mehrere Bibliotheken füllen würde. Übersetzt heißt Qigong nichts anderes als die Arbeit mit der eigenen Energie. Der Körper wird durch Dehnübungen, die dem Yoga ähneln, geschmeidig gemacht. Zu dem kommen Atemübungen und Entspannungstechniken. Wie auch die Akupunktur versucht Qigong, die Energie zum Fließen zu bringen. Verspannte Muskulatur wird nicht gut durchblutet und somit auch nicht gut mit Nähstoffen versorgt.

Mit Kombinationen zum Erfolg

Mit jedem dieser Themen gelangen Sie zum Erfolg. Jedoch ist für sie eventuell nicht alles geeignet. Sprechen Sie mich gerne an, damit ich für die die bestmöglichen Therapiemetoden kombiniere.